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Daten und Worte zu Akteuren des FC St. Gallen.


* 30.08.1980

4. Januar 2010 bis 30. Juni 2012 im FCSG. -- 50 (40 NLA/2 NLB/8 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 6. Februar 2010 beim 1:0-Heimsieg gegen den FC Sion.

Germano Vailati wurde in der Winterpause 2009/2010 verpflichtet, obwohl sich mit Daniel Lopar die Nummer 1 etabliert hatte. -- Der Tessiner überzeugte wie erhofft mit tadellosen Leistungen und konnte Lopar verdrängen. -- Im September 2010 erstmals von Ottmar Hitzfeld in die Nati aufgeboten. -- Vailati war fortan die Nummer 3 im Nationalteam. -- Im Frühling 2011 zog sich Vailati eine Leistenverletzung zu, wartete aber mit der Operation zu, um im Abstiegskampf wenigstens als Ersatz zur Verfügung stehen zu können. -- Den unumgänglichen chirurgischen Eingriff nahm er schliesslich Mitte Mai vor. Vailati verpasste darauf den ersten Teil der Vorbereitung. -- Seinen Platz im FCSG-Tor hatte er an Konkurrent Lopar abgeben müssen, einzig im Cup (mit den euphorisch gefeierten Siegen gegen die oberklassigen Thun und FC Zürich) konnte sich Vailati beweisen. -- Für ein NLB-Team war Vailati in der Tat eine grosse Nummer für einen Ersatzgoalie. -- Schliesslich erhielt er die Chance, zum FC Basel als Ersatzkeeper hinter Yann Sommer zu wechseln. Im Gegenzug kam Marcel Herzog von Basel zum FCSG.

Vailati kam vom FC Sion, war dort aber nicht einmal mehr die Nummer 3. -- Er durfte nur noch mit der U21 trainieren und bestritt im Herbst 2009 noch 4 Spiele in der 1. Liga. -- Der Tessiner wechselte im Mai 2004 gemeinsam mit Alberto Regazzoni von Agno ins Wallis. -- Er stand sofort im Tor des damaligen NLB-Klubs, bestritt die Hälfte der Spiele auf dem Weg zum Wiederaufstieg in der Saison 2005/06 und war eineinhalb Jahre unbestritten. -- Vailati gehörte vor der Euro 2008 erstmals zum Kreis der Nati-Kandidaten. -- Der direkt verwandelte Corner von Thomas Weller beim Gastspiel des FCSG (2:1-Sieg der Espen am 16. Februar 2008) kostete ihn den Stammplatz in Sitten. -- Im Frühling 2009 sprang Vailati beim FC Metz ein. -- Die Lothringer verpassten den Aufstieg in die Ligue 1 knapp, trotz viel Lob wurde er nicht weiter ausgeliehen.

Vailati Begann im FC Lugano, wo er als Junioren-Goalie am 7. Juli 1999 zum NLA-Debüt kam. -- Beim 1:1 gegen den FC Basel wurde er in der 28. Minute für Erich Hürzeler eingewechselt, der eine Hirnerschütterung erlitt.  Im FCSG war Hürzeler zu Beginn sein Goalietrainer. -- Vailati bestritt auch das 2. Saisonspiel, da die Spielberechtigung für den neu verpflichteten Stefano Razzetti - später in St. Gallen ebenfalls sein Goalietrainer - noch ausstand. -- 2000/01 an Locarno und Chiasso ausgeliehen, 2001/02 an Bellinzona. -- 2002/03 wieder in Lugano, und nachdem Razzetti nach St. Gallen verkauft wurde zur Nummer 1 aufgestiegen. -- Nach dem Konkurs des "alten" FC Lugano blieb Vailati, spielte bis zu seinem Wechsel zu Sion für den NLB-Aufsteiger AC Malcantone Agno. -- Vor dem FCSG 68 NLA-, 44 NLB- und 2 Barrage-Spiele, 18 Spiele mit Metz in der Ligue 2.

 

ergänzt 18.Juni 2012


* 30.12.1981 | Nationalität: Portugal

1. Juli 2011 bis 30. Juni 2012 im FCSG. -- 28 (25 NLB/3 Cup) Spiele und 7 (5 NLB/2 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 24. Juli 2011 beim 4:2-Heimsieg gegen den FC Vaduz.

Bruno Valente kam vom FC Schaffhausen und war der zweite Transfer nach dem Abstieg 2011. -- 17 Tore erzielte Valente in 28 Spielen, was persönlicher Bestwert bedeutete. Trotzdem reichte es nicht zum Klassenerhalt der Schaffhauser.

In St. Gallen musste sich Bruno Valente meist mit der Rolle als Joker begnügen. -- Vor allem in der ersten Saisonhälfte war er aber auch in seinen Kurzeinsätzen oft wirkungsvoll. -- Sein erstes Tor für die Espen war richtungsweisend: gegen seinen Ex-Klub Lugano erzielte Valente 8 Minuten nach seiner Einwechslung den Siegtreffer. Der FCSG blieb ohne Verlustpunkt, der vermeintliche Rivale Lugano rutschte danach in eine kleine Krise. -- Im Frühling 2012 nur noch einmal Torschütze (zum 6:0-Schlussstand gegen Delémont), und nur noch im letzten Heimspiel gegen Aarau in der Startformation. -- Immerhin durfte Valente erstmals einen Aufstieg feiern. -- Bis seinem Abschied aus St. Gallen war Valente 84-facher Torschütze in der NLB. -- Valente ging zum FC Fribourg in die neue 1. Liga Promotion, verliess den Traditionsverein aber bereits in der Winterpause 2013 und schloss sich dem FC Colombier aus der 2. Liga interregional an. -- Seit Anfang 2014 wieder in der 1. Liga Classic, beim Yverdon-Sport FC.

Bruno Valente hatte in der Saison 1997/98 erste Einsätze in der 1.-Liga-Mannschaft des FC La Chaux-de-Fonds. -- 22 Tore in der Saison 2001/02 brachten ihm einen ersten Profivertrag beim Neuchâtel Xamax FC. -- 41 Goals erzielte Valente in der 1. Liga.

Für Xamax kam der Stürmer meist nur als Joker zum Einsatz. In eineinhalb Jahren kam Valente auf 33 NLA-Spiele (2 Tore). -- Im Januar 2004 seinem inzwischen aufgestiegenen Stammklub FC La Chaux-de-Fonds ausgeliehen (12 NLB-Spiele/1 Tor). -- Im Sommer 2004 wieder bei Xamax und noch in weiteren neun Spiele eingesetzt. -- Im Februar 2005 zum FC Meyrin (16 NLB-Spiele/3 Tore). -- Ab Juli 2005 wieder im FC La Chaux-de-Fonds, nun wurde er zum regelmässigen Schützen. Je 16 Tore 2005/06 und 2007/08, dazwischen 10 Treffer. -- Im Sommer 2008 der Transfer zum Aufstiegsaspiranten FC Lugano. -- Mit 11 Toren in 27 Spielen hatte er grossen Anteil daran, dass die Tessiner dem FCSG im Aufstiegsrennen einheizten; in der Barrage scheiterten die Bianconeri jedoch an Luzern. -- Zudem war Valente erster gegnerischer Torschütze in einem Meisterschaftsspiel in der AFG ARENA, als er am 1. Dezember 2008 im Spitzenspiel auf 1:2 verkürzte (aus Sicht Luganos).

Etwas überraschend wurde der Portugiese aus dem Neuenburger Jura nach Saisonbeginn im Juli 2009 in Lugano aussortiert. -- Anfang September wechselte Valente zum FC Schaffhausen. -- Im ersten Spiel für den FCS in Vaduz in der Nachspielzeit Torschütze zum 1:1-Ausgleich. -- Im Cup-Sechzehntelfinal im Oktober verwandelte er gegen den FCSG in der 2. Minute den Penalty zur 1:0-Führung (Endstand 6:2 für die Espen).

ergänzt 22.01.2014


* 09.02.1968

07.09.1993 bis 30. Juni 1994 im FCSG. -- 22 (20 NLB/2 Cup) Spiele und 2 (1 NLB/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 18. September 1993 im Cupmatch der 3. Hauptrunde in Tuggen (6:1).

Alain Vernier konnte vom Neuchâtel Xamax FC ausgeliehen werden und spielte vor seinem Wechsel in die Ostschweiz für den FC Bulle, der am Ende der Saison 92/93 wie der FCSG in die NLB abstieg. -- In Neuenburg passte er nicht in die Pläne des damaligen Trainers Uli Stielike, weshalb Vernier drei Monate lang arbeitslos blieb. -- Im FCSG fand er schnell wieder Tritt. Bei seinem Debüt in Tuggen Schütze des 3:0. -- Vor allem aber half Vernier als zuverlässiger Defensivspieler mit, den sofortigen Wiederaufstieg zu schaffen. -- Am Ende wurde der Jurassier jedoch nicht behalten, erhielt dafür unter Trainer-Rückkehrer Gilbert Gress die Chance, wieder für Xamax zu spielen.

Vernier stammte vom FC Boécourt und wechselte als Nachwuchsspieler 1986 zu den SR Delémont und 1989 zu Xamax. -- NLA-Debüt am 24. Juli 1991 bei der 0:2-Niederlage gegen Sion. -- Es war der Beginn einer beachtenswerten Saison, Vernier erlebte die UEFA-Cup-Spiele gegen Celtic Glasgow (5:1-Heimsieg) und Real Madrid (1:0 in der Maladière). -- Dennoch musste er im Frühling 1992 weichen und ging für eine Saison zum FC Bulle. -- Unter Gress ab 1994 wieder Stammspieler bei Xamax. -- 1997 dem FC Thun in die NLB ausgeliehen. -- Ab 1998 wieder bei den SR Delémont. -- Nun schrieb Vernier an der jurassischen Sportgeschichte mit: Die SRD schaffte den erstmaligen Aufstieg in die NLA und feierten auf höchster Stufe einige aussergewöhnliche Erfolge wie die Heimsiege gegen die Grasshoppers oder Servette. -- 2002 wurde ein zweites Mal der NLA-Aufstieg gefeiert. -- Es folgte Verniers letzte Saison im Profifussball. Bereits 1998 hatte er die Leitung des Baugeschäfts der Familie übernommen. -- Mit der Zeit war er gleichzeitig Spieler und Sponsor des Klubs, so trat seine Firma regelmässig als Matchballspender auf.

Ab 2003 war Alain Vernier in der 2. Liga für den FC Bassecourt erst als Spieler und dann als Trainer tätig; 2005 gelang für eine Saison der Aufstieg in die 2. Liga interregional. 2006 trat Vernier zurück.

26. Juni 2012


* 13.05.1977 | Nationalität: Argentinien

27. Januar bis 30. Juni 1998 im FCSG. -- 17 (13 NLA/4 Cup) Spiele und 5 (2 NLA/3 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 21. Februar 1998 in Sitten im Cup-Achtelfinal (2:1-Sieg nach Verlängerung).

Jonathan Vidallé kam als 20-jähriger, als Stürmer-Hoffnung in die Ostschweiz, ausgeliehen von Inter Mailand, die ihn vorerst im FCSG "reifen lassen" wollten. -- Bei seinem ersten Auftritt mit den Espen Torschütze zum 1:0 im gewonnenen Cup-Achtelfinal. -- Vidallé traf auch im Viertelfinal in Thun und öffnete im Halbfinal gegen Lugano mit dem Führungstreffer das Tor zum Cupfinal. -- Obwohl ihn der Klub und Trainer Roger Hegi behalten wollte, musste er in der Sommerpause die Ostschweiz wieder verlassen um von Inter an Cremonese ausgeliehen zu werden.

In Cremona bestritt Vidallé 12 Spiele in der Serie B. -- Ab 1999 spielte der Stürmer in diversen Clubs der dritt- und vierthöchsten Liga (Serie C1 und C2) bei L'Aquila, Rimini, Avellino, erneut L'Aquila, Taranto, Sambenedettese, Viterbese, Gela und Lanciano. -- Letzter (bekannte) Verein war 2007 die SSD Centobuchi in der Serie D.

Jonathan Vidallé startete seine Karriere bei Vélez Sársfield, schaffte es nicht ins Fanionteam und ging 1997 nach Chile zu Provincial Osorno.

Vater Enrique Vidallé war als Goalie Profi bei den Boca Juniors, Gimnasia de La Plata, Estudiantes La Plata, Huracán und den Argentinos Juniors, mit denen er nebst zwei Meistertiteln 1985 die Copa Libertadores gewann.

07.10.2010


* 16.05.1985 | Nationalität: Schweiz/Uruguay

1. Juli 2013 bis 30. Juni 2014 im FCSG. -- 41 (30 NLA/7 Europacup/4 Cup) Spiele und 3 (2 NLA/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 14. Juli 2013 bei der 0:2-Heimniederlage gegen die Grasshoppers.

Matias Vitkieviez wurde als vierter Neuzugang vom BSC Young Boys ausgeliehen, spielte vor seinem Wechsel nach St. Gallen aber eine halbe Saison für den Servette FC. -- Vitkieviez fügte sich in St. Gallen auf Anhieb gut ein und gefiel nicht zuletzt dank seiner ausgeprägt kämpferischen Einstellung. -- Der auch technisch starke Flügel sorgte mannschaftsintern als Frohnatur regelmässig für gute Stimmung. In der Offensive war Vitkieviez als Antreiber und Vorbereiter effizient, zu wenig jedoch im Abschluss. Umso schöner war sein erstes Tor in der Meisterschaft, als er am 5. April 2014 gegen Aarau als Sturmspitze eingesetzt wurde. Zuerst geriet die Flanke zu hoch für ihn, der Ball kam aber zurück, und Vitkieviez traf per Fallrückzieher. -- Der FCSG hatte sich schon früh darum bemüht, ihn längerfristig auszuleihen oder zu übernehmen. Erst spät war klar, dass die Ablöseforderungen der Young Boys zu hoch blieben, Vitkieviez musste nach Bern zurück.

Vitkieviez wuchs in Montevideo auf und kam 1999 im Alter von 14 Jahren mit seiner Mutter nach Genf. Dort schloss er sich der Junioren-Abteilung des Etoile Carouge FC an, versuchte sich als 17-Jähriger als Nachwuchsspieler zuerst beim CS Louhans-Cuiseaux, dann bei En Avant Guingamp in Franrkeich, wurde aber von Verletzungssorgen geplagt. -- Als 20-Jähriger kehrte er nach Carouge zurück, wo er eine starke 1.-Liga-Saison spielte, in der die "Stelliens" in den Aufstiegsspielen knapp an Delémont scheiterte.

Vitkieviez selbst schaffte den Aufstieg - mit dem Transfer zu Servette. Dort wuchs er zum Leistungsträger, der in der Aufstiegssaison 2010/2011 11 Tore zum ersehnten Erfolg beitrug und gemeinsam mit Goran Karanovic und Stéphane Nater, die auch in St. Gallen seine Teamkollegen waren, als Trio Erfolgsgaranten waren. -- Als sich in der Winterpause 2012 Christian Gross um ihn bemühte, wechselte er zu den Young Boys. -- Kaum war er in Bern, wurde er erstmals in die Nati aufgeboten. Dass es gegen Uruguays grossen Nachbarn Argentinien ging, machte das Aufgebot für ihn besonders. -- Tatsächlich wurde Vitkieviez von Ottmar Hitzfeld kurz vor Spielende eingewechselt und konnte sogar einen Zweikampf gegen Lionel Messi gewinnen. Trotzdem mochte er das Leibchen nicht mit dem Superstar tauschen - er wollte sein eigenes behalten. -- Das Freundschaftsspiel vom 29. Februar 2012 blieb bisher sein einziges Länderspiel. -- Als Christian Gross im April YB verlassen musste, verlor Vitkieviez in Bern seinen wichtigsten Fürsprecher. -- Schliesslich freute er sich, als sich im Januar 2013 die Chance bot, zu seinem Servette FC ausgeliehen zu werden. -- Die von Finanzsorgen geplagten Grenats steigerten sich zwar mit ihrer Offensiv-Verstärkung, verpassten am Ende den Ligaerhalt trotzdem.

Matias Vitkieviez wurde vom BSC Young Boys ausgeliehen als vierter Neuzugang, spielte vor seinem Wechsel nach St. Gallen aber eine halbe Saison für den Servette FC. In Genf war er Teamkollege von Goran Karanovic und früher auch von Stéphane Nater, zusammen bildeten sie ein Trio, das 2011 massgeblich zur Rückkehr in die Super League verhalf.

ergänzt 17.06.2014


Nachwuchsspieler im FCSG mit 1 NLA-Spiel am 18. September 1996 bei der 1:3-Auswärtsniederlage in Sion.

Boris Vladic kam im Tourbillon in der Schlussphase für Philipp Meyer - der ebenfalls sein NLA-Debüt gab - ins Spiel. -- Später (wohl ab 1999) beim FC Rorschach (1. Liga) und beim FC Herisau.

29. Oktober 2012


Als Nachwuchssieler und bis 26. Februar 1993 im FCSG. -- 4 (1 NLA/1 Cup/2 Intertoto-Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 29. September 1990 beim 2:0-Sieg im Cupspiel der 3. Hauptrunde in Rorschach.

Andreas Völsen wurde im Sommer 1992, knapp zwei Jahre nach seinem ersten Pflichtspiel für die 1. Mannschaft, von Trainer Leen Looijen zum Intertoto-Cup-Spiel nach Göteborg (BK Häcken) und ins anschliessende Trainingslager nach Holland mitgenommen. Zuvor wurde er im Juni auf die Transferliste gesetzt, blieb jedoch vorerst in St. Gallen. -- Im letzten Spiel der missglückten Qualifikation kam Völsen auch noch zu seinem NLA-Debüt, als er im Espenmoos in der 60. Minute für Eduardo Hurtado eingewechselt wurde. Der FCSG unterlag am 6. Dezember 1992 vor gerade noch 2000 Zuschauern gegen Chiasso 0:1.

Vor Beginn der Auf-/Abstiegsrunde wurde Völsen dem FC Wil in die NLB ausgeliehen. Im Bergholz blieb der Mittelfeldspieler bis Saisonende im Sommer 1994, anschliessend beim FC Frauenfeld in der 1. Liga.

22.01.2014


* 06.06.1968 | Nationalität: Holland

24. April 1997 bis 31. Dezember 1998 im FCSG. -- 65 (56 NLA/5 Cup/4 UI-Cup) Spiele und 20 (15 NLA/3 Cup/2 UI-Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 3. Mai 1997 beim 2:1-Heimsieg gegen Lausanne-Sports.

Edwin Vurens kam von der Roda JC Kerkrade aufs Espenmoos und komplettierte das holländische Trio mit Erik Regtop und Wilco Hellinga. -- Der Stürmer hätte 13 Monate nach seiner Ankunft die grosse Figur des Cupfinals 1998 werden sollen: das 1:0 und 2:0 hatte er bereits erzielt, in der 56. Minute nahm er vom Penaltypunkt aus Anlauf, verschoss jedoch. Eine Minute später fiel der Lausanner Anschlusstreffer, kurz vor Schluss der Ausgleich; am Ende ging der Cupfinal im Penaltyschiessen verloren (wobei Vurens in der
Endausmarchung nicht antrat). -- In der Meisterschaft hatte Vurens bis dahin 10 NLA-Tore erzielt und sich auch im Herbst 1998 mit weiteren 5 Meisterschaftstoren gut gehalten. -- Vurens wurde zum gefragtesten
Offensivspieler der Schweiz und schliesslich von Servette abgeworben.

Mit den Genfern war "Eddy" Vurens gegen Lausanne das Glück hold. Im letzten Spiel der Saison 1998/99, einer eigentlichen Finalissima (mit den Grasshoppers als drittem Konkurrenten) schoss er auf der Pontaise
drei Tore zum 5:2-Sieg und dem Meistertitel gegen den vormaligen Leader. -- Es sei seine erste Triplette in einem wichtigen Match gewesen, sagte Vurens hinterher, an den St. Galler Cupfinal erinnernd. -- Zum Abschluss seiner Karriere im Frühling 2001 stand Vurens mit Servette noch einmal im Cupfinal, kam aber beim 3:0-Finalsieg gegen den NLB-Klub Yverdon-Sport nicht zum Einsatz. -- Für Servette bestritt Vurens 50 NLA-Spiele und erzielte 13 Tore (Total 106 NLA-Spiele, 28 Tore).

Ab 2005 war Edwin Vurens in seiner Heimat als Trainer tätig, zuerst beim FC Zoetermeer, 2007/2008 in der "Hoofdklasse" (Hauptklasse, höchste Amateur-Liga) beim VUC (Den Haag). 2009/2010 übernahm Vurens
den ARC (Alphense Racing Club, Alphen aan den Rijn) mit dem er sich auf Anhieb für die neu geschaffene "Topklasse" (nun höchste Amateur-Liga) qualifizieren konnte. -- Seit Sommer 2012 Trainer im BVCB, einem Klub aus Bergschenhoek (1e Klasse, dritthöchste Amateurliga).

Edwin Vurens startete seine Profikarriere bei sparta Rotterdam, für die er seit 1987 spielte. -- 1992 zu Twente Enschede, 1995 für knapp zwei Jahre zur Roda JC Kerkrade. Insgeamt 163 Spiele und 37 Tore in
der "Eredivisie". -- Vurens bestritt ein Länderspiel (am 22. Februar 1995 gegen Portugal), 8 Mal lief er für Hollands Olympia-Auswahl auf.  -- Vurens' Juniorenclubs waren die Stompwijkse Boys und die RKAVV
Leidschendam.

aktualisiert 15.11.2012